FUSSBALL-REPORT      MATCHBALL MIT GOLF-EXTRA      BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT


Ende der Siebziger Jahre, als Wuppertal noch in voller Handball-Blüte stand, entstand im Hause Osenberg die Idee, nach dem "Beyeröhder Sportmagazin" noch eine weitere Handball-Zeitschrift herauszugeben. Die "Bergische Handball-Zeitschrift" (BHZ) wurde zu einer Erfolgsgeschichte, zumal Manfred Osenberg als Herausgeber auch viele internationale Länder- und Freundschaftsspiele sowie große Turniere wie den GA-Pokal im Handball ausrichtete. Seit einigen Jahren liegt das „Grüne Blatt“ in den Händen von Steffi Osenberg und kommt viermal im Jahr heraus.

Auf dieser Seite finden Sie die digitalen Versionen der letzten drei Ausgaben. (Aktuelle Ausgabe)





WEITERE THEMEN

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (16.01.22)

BEYERÖHDE VERLIERT IN LEIPZIG

Der erhoffte Punktgewinn blieb aus. Der TVB Wuppertal verlor am Sonntagnachmittag auch beim letzten Aufgebot des HC Leipzig mit 19:20 (7:10). Bei den Gastgeberinnen fehlten neun Spielerinnen, auch die starken Hummel-Schwestern waren an der Brüderstraße nicht dabei. Trotzdem führte Leipzig über die gesamte Spielzeit, 40 Sekunden vor Schluss sogar mit 20:17. Die Beyeröhder Handballgirls gaben nie auf, kamen durch einen Siebenmeter von Michelle Stefes und Mona Bratzke bis drei Sekunden vor Scluss noch zum 19:20-Endstand. Beste Spielerin beim TVB war Torhüterin Dana Centini (Archivfoto: Odette Karbach). Erfolgreichste Werferin war Michelle Stefes mit vier Treffern. Bratzke und Kürten trafen jeweils dreimal für Beyeröhde. 

HANDBALL NACHRUF (16.01.22)

TRAUER UM GUIDO MASMEIER

Er war einer der vielseitigsten und komplettesten Sportler im Bergischen Land. In der Nacht vom 13. auf den 14. Januar 2022 erlag Guido Masmeier den Folgen eines am Vortag erlittenen Herzinfarkts. Der frühere Handballtorjäger und Klassegolfer wurde nur 55 Jahre alt. Der Zweimetermann, der seine Handballkarriere beim früheren Wuppertaler Vorzeigeklub TV Beyeröhde begann und auch einige Spiele für den Bundesligisten HC Wuppertal bestritt, hinterlässt Ehefrau Silvia sowie eine erwachsene Tochter (Julia ist Polizeibeamtin) und einen 14-jährigen, sportbegeisterten Sohn Max. Seine Handballkarriere schloss er als Trainer in Remscheid, seine bergische Golfkarriere mit dem Sieg bei den Clubmeisterschaften des GC Felderbach 2015 ab. "Das war’s. Beruf und Familie haben Vorrang", erklärte Guido Masmeier im Sommer 2015 nach dem erneuten Gewinn der Clubmeisterschaft. Es war der fünfte Titelgewinn in den vergangenen zehn Jahren. Hinzu kamen unzählige Erfolge bei regionalen und überregionalen Golfturnieren.

Bekannt wurde der große Blonde aber durch seinen ungemein harten Wurf beim Handball. Davon profierten in erster Linie seine Handballklubs Beyeröhde,  Grün-Weiß Wuppertal und vor allem der WSV. Mit dem Duo „MaMa“ (Masmeier und Manulenko) schaffte der WSV auch den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Und nach der erfolgreichen Handball-Ehe mit WSV und LTV setzte ihn Aufstiegstrainer Viggo Sigurdsson auch im Bundesligateam ein.

Neben Handball und Golf war der Fußball (Fan vom VfB Stuttgart) seine Leidenschaft. Noch vor ein paar Wochen bewies er beim Skilaufen in Österreich sein Können. Für Guido Masmeier, der beruflich als Leiter einer Agentur für Werbemittel in Essen tätig war, kam der Herzinfarkt völlig überraschend. Ohne Vorerkrankung. Der Wuppertaler starb in Essen, wo er am 28. Januar beigesetzt werden soll.

Wir trauern mit seiner Familie.

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (09.01.22)

BEYERÖHDER HEIMPLEITE VOR 110 FANS

Enttäuschung beim stark abstiegsbedrohten Zweitligisten TVB Wuppertal. Vor nur 110 Zuschauern (250 waren erlaubt) verlor Beyeröhde das richtungsweisende Heimspiel gegen die ebenfalls noch gefährdeten Frauen von Herrenberg klar 23:28. Immerhin konnte die zweite Halbzeit nach einem 10:15-Pausenrückstand trotz roter Karte für Anne-Lena Bergmann (schweres Foul) ausgeglichen gestaltet werden. Bergmann und Leonie Schmitz waren mit jeweils vier Treffern die erfolgreichsten Werferinnen beim Tabellenvorletzten Beyeröhde, der wie ein Absteiger spielte. Enttäuschend vor allem Mika Matavs (kein Tor) und Michelle Stefes (nur ein Siebenmeter), während Mona Bratzke (3) zu den wenigen Lichtblicken zählte.

Schon vor dem Match in der Buschenburg (Archivfoto: Kurt Keil) hatte es viele Diskussionen wegen der vom Verband angeordneten, bei "überregionalen Großveranstaltungen"nicht erlaubten Zuschauer gegeben. Das Spitzenspiel der 2. Bundesliga zwischen dem Tabellenzweiten Waiblingen und Spitzenreiter Gräfrath war coronabedingt ebenso abgesagt worden wie das für den heutigen Sonntag (ohne Zuschauer) angesetzte Spiel der ersten Liga zwischen Bayer Leverkusen und HSG Blomberg.   

HANDBALL BUNDESLIGA (28.12.21)

ERSTER BHC-SIEG IM LETZTEN SPIEL

Zwei ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg! Nach zehn sieglosen Pflichtspielen in Folge hat der Bergische HC in der LIQUI-MOLY HBL wieder gewonnen. Mit 27:26 (12:15) entschieden die Löwen das letzte Spiel des Jahres beim HSV Hamburg für sich. Dabei holten sie einen 17:21-Rückstand auf, legten in ihrer stärksten Phase der Partie einen 6:0-Lauf hin, mussten zum Schluss aber doch noch mal mächtig zittern. Erst nach der letzten Abwehraktion von Csaba Szücs (Archivfoto) standen die Bergischen als glücklicher Sieger fest.

Stimmen der Trainer: Sebastian Hinze: „Wir sind megaglücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es war ein glücklicher Sieg. Hamburg war eine Dreiviertelstunde die bessere Mannschaft. Das ist uns auch ein paarmal passiert in den vergangenen zwei Monaten. In der letzten Viertelstunde haben wir das Spiel... kompletter Bericht

HANDBALL BUNDESLIGA (25.12.21)

BHC GEWINNT EINEN PUNKT IN LEMGO

Acht Spiele ohne Sieg. Abstiegsgefahr. Ein erlösender Sieg wäre für den Bergischen HC beim TBV Lemgo Lippe ohne Zweifel drin gewesen, doch zum Schluss machte Jonathan Carlsbogard den Löwen mit dem Ausgleich acht Sekunden vor Schluss einen Strich durch die Rechnung. Beim 27:27 (16:13) aus BHC-Sicht steigerte sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Hinze aber erneut, lag fast während der gesamten 60 Minuten vorne und ging nicht mit leeren Händen nach Hause.Auch David Schmidt steigerte sich, warf vier Tore, Besser traf nur Weck. Vier Treffer. Einer mehr hätte zum ersten Sieg seit Ende Oktober gereicht...

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (19.12.21)

HSV SOLINGEN-GRÄFRATH SIEGT AUCH GEGEN DIE KURPFALZ BÄREN

Der HSV Solingen-Gräfrath ist in dieser Saison kaum zu stoppen. Das bekamen auch die Kurpfalz Bären zu stoppen. In einer sehr guten Zweitliga-Partie gewann das Team von Kerstin Reckenthäler 30:20 (15:10) und wies somit auch den dritten Bundesliga-Absteiger in die Schranken. Durch den Sieg eroberte sich der HSV die Tabellenführung vom VfL Waiblingen zurück - am ersten Spieltag im neuen Jahr kommt es zum direkten Aufeinandertreffen.

500 Zuschauer sorgten in der Solinger Klingenhalle für tolle Stimmung. Wie schon in der Vorwoche in Mainz fand Gräfrath gut ins Spiel. Cassy Nanfack entwischte der offensiven Bären-Abwehr und erzielte das 1:0. Rebecca Engelhardt glich postwendend aus. Ein 4:0-Lauf zur 5:1-Führung für Gräfrath zwang die Bären-Trainerin Franziska Steil dazu, die erste Auszeit zu nehmen. Die Heimmannschaft kam etwas aus dem Rhythmus, vergab gute Chancen und die leichten Unachtsamkeiten in der Abwehr wurden bestraft. Als Jule Haupt zum 6:8 verkürzte, zog Reckenthäler ihrerseits die grüne Karte. Die Abwehr agierte fortan stabiler, wodurch auch Torhüterin Natascha Krückemeier zur gewohnten Sicherheit fand. Die Partie gestaltete sich offen... zum kompletten Bericht (Fotos: Lars Breitzke)

HANDBALL VERBANDSLIGA (19.12.21)

CRONENBERGER TG MIT BITTERER NIEDERLAGE

Am Samstagabend war der Tabellenletzte zu Gast in der Küllenhahner Halle. Verständlich, dass die Cronenberger, wenn auch mit dezimierten Kader, mit einem Heimsieg die Winterpause einläuten wollten. Den Plan durchkreuzte die HSG Mülheim/Styrum und erzielte beim 25:28 (15:13) den zweiten Saisonsieg. Das Foto zeigt Sebastian Farnung, der neun Treffer für die Blauen erzielte. (Fotos: Odette Karbach)

HANDBALL BUNDESLIGA (19.12.21)

BHC VERPASSTE SENSATION GEGEN DEN SC MAGDEBURG

Steigerung ja. Punkte nein. Eine Sensation verpasste der Bergische HC zwar gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter der Handball-Bundesliga. Aber die Löwen boten vor 2974 Zuschauern im Düsseldorfer PSD Bank Dome eine gute Vorstellung. Von einer frühen 5:1-Führung des SC Magdeburg ließen sich die Solinger nicht beeindrucken, kämpften sich erfolgreich ins Spiel und übernahmen sogar noch in der ersten Halbzeit die Führung. Dabei beeindruckte Stutzke (Foto) als erfolgreichster Werfer. Er zeigte ein tolles Spiel. Dass es beim 24:27 (13:14) nicht zu Zählbarem reichte, lag vor allem an Phasen, in denen die Angriffseffektivität fehlte. Wie fast immer in den vergangenen Misserfolgswochen, die den BHC nahe an die Abstiegsränge brachte. Aber mit der Einstellung vom Samstagabend sollte das Abstiegsgespenst schnell verscheucht werden. Bei der 24:27-Niederlage spielte der Bergischer HC mit: Mrkva, Rudeck - Boomhouwer, Damm, Stutzke (7), Weck (1), Babak (5), Szücs, Darj (2), Nikolaisen (3), Bergner, Schmidt (2), Schönningsen, Gunnarsson (3/3), Hansson (1). 

DHB-POKAL (16.12.21)

ACHTELFINAL-AUS DES BHC GEGEN MELSUNGEN

Auch der in dieser Saison zweite Versuch, bei der MT Melsungen zum Erfolg zu kommen, war für den Bergischen HC nicht von Erfolg gekrönt. Der 24:26-Niederlage in der Bundesliga folgte ein 22:28 (12:16) im Achtelfinale des DHB-Pokals. Die Gäste liefen in der Partie von Anfang an einem Rückstand hinterher, den sie nur ein Mal auf zwei Tore verkürzten. Der Traum vom Final-Four in Hamburg ist damit vorbei. Die ersten Minuten gehörten bereits den Gastgebern. Der BHC ließ gegen Silvio Heinevetter im MT-Tor Chancen aus, die Nordhessen trafen konsequent und setzten sich auf 4:1 und 5:2 ab. Eine kurze vor allem offensiv bessere Phase brachte die Bergischen durch David Schmidt und Arnor Gunnarsson (Archivfoto, mit sechs Treffern bester BHC-Werfer) zwar auf 4:5 heran, doch in der Deckung bekamen die Gäste die Melsunger zunächst kaum gestoppt. Weil Heinevetter bis kurz vor der Pause stark hielt, ... kompletter Bericht

HANDBALL BUNDESLIGA (14.12.21)

BHC MORGEN IM POKAL BEI MELSUNGEN

Keine Frage: In der-Bundesliga läuft es für den Bergischen HC seit vielen Wochen nicht wie gewünscht. All das zählt am morgigen Mittwochabend ab 19.30 Uhr in der Kasseler Rothenbach-Halle aber nicht. Dort treten die  zuletzt recht harmlosenLöwen im Achtelfinale des DHB-Pokals gegen die MT Melsungen an. "Der Kopf ist nicht frei, nur weil es ein anderer Wettbewerb ist", sagt Trainer Sebastian Hinze (Foto). "Aber es ist vielleicht trotzdem gut, dass man mal aus dem Bundesliga-Rhythmus rauskommt und ein K.o.-Spiel hat, in das man alles hereinwerfen kann. Spiele helfen uns derzeit generell."

KEINE BERGISCHE ARENA IN SOLINGEN?

Da passt auch nicht ins BHC-Konzept, dass der geplante Umbau der Solinger Klingenhalle in eine Arena Bergisch Land mit einem Fassungsvermögen für 5000 Zuschauer möglicher Weise doch nicht zustande kommen wird.

Bei der Sitzung des Solinger Stadtdrates am kommenden Donnerstag (16.12.21) setzt OB Tim Kurzbach (SPD) zwar auf ein Ja zum Planungs-Grundsatzbeschluss. Doch nicht wenige Politiker aus der Klingenstadt äußerten bei der Sportausschußsitzung ihre Bedenken zum geplanten Abriss der Klingenhalle, in der ja auch die Frauen des neuen Zweitbundesliga-Spitzenreiters HSV Solingen-Gräfrath ihre Heimspiele austrägt. Der HSV gilt nach dem sensationellen Höhenflug in der Hinrunde als Aspirant auf den Aufstieg in die Eliteklasse. Angefragt wurden im Sportausschuss auch die Kosten für die Sanierung der Klingenhalle in Höhe von 19,5 bis 21,5 Millionen Euro. Kurz: Es bestehen eine Menge Bedenken gegen das Arena-Konzept. Dabei stehen nicht nur die Kosten in Höhe von rund 50 Millionen für das Solinger Prestigeobjekt in der Kritik.