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WEITERE THEMEN

FUSSBALL-REGIONALLIGA (21.11.20)

WSV beendet Misserfolgsserie

Endlich mal was Positives vom Wuppertaler SV. Erstmals nach dem 10.10.20 kann der WSV einen Sieg bejubeln. Gegen den Abstiegskandidaten SF Lotte reichte eine starke erste Halbzeit zu einem 2:0-Erfolg. Nach drei Niederlagen in Folge führten die Gastgeber im Kellerderby durch Treffer des Torjägers Gianluca Marzullo (Foto zum 1:0) und des starken Ametov zur Pause mit 2:0. Der zuletzt kritisierte Trainer Voigt musste auf seine hochgelobten Neuzugänge Königs (gelbgesperrt) und Rodrigues Pires (erkrankt) verzichten. In der zweiten Halbzeit vergab Lotte einige gute Möglichkeiten gegen den nachlassenden WSV. (Foto: Jochen Classen)

FUSSBALL- REGIONALLIGA (15.11.20)

Dritte WSV-Pleite in Folge

Durch die 0:1-Niederlage bei der U21 des 1. FC Köln rutscht der Wuppertaler SV noch weiter in den Abstiegsstrudel, ist nur noch einen Punkt von den Abstiegsrängen entfernt. Die Gäste mussten eine Stunde lang mit nur neun Feldspielern agieren. Denn ausgerechnet der mit viel Vorschusslorbeeren verpflichtete "Königs-Transfer" Marco Königs langte zweimal kräftig zu und sah erst Gelb, dann Gelb-Rot und erwies seiner ohnehin verunsicherten Mannschaft mit seinen Fouls einen Bärendienst.  Als sich die ansonsten sichere Abwehr des WSV nach der Pause noch im Tiefschlaf befand, schlug Kasra Ghawilu zu. Das 1:0 blieb bis zum Schlusspfiff. Gut möglich, dass noch vor dem nächsten WSV-Auftritt am kommenden Mittwoch (19,30 Uhr Stadion am Zoo) gegen den Neuling SV Straelen Konsequenzen gezogen werden. Yannik Geisler (Foto) war in Köln schon nicht mehr dabei. Aus beruflichen und privaten Gründen. Stellt sich wieder die im Corona-Jahr besonders häufig gestellte Frage: Gehört die Regionalliga zu den Profiligen oder nicht. Interessant, dass vor allem die jungen Spieler beim WSV von Corona betroffen sind. Vier Wuppertaler befinden sich in Quarantäne.

FUSSBALL KREISLIGA A (31.10.20)

Der Vorhang fällt

Doch zuvor gab es noch die letzte Vorstellung auf dem Hardenberg. Die Hauptrollen besetzten der Ligaprimus  TSV Union Wuppertal und ihre Gäste vom SSV Sudberg.  Und ja, die Unioner wurden anfangs ihrer Favoritenrolle gerecht. Wegen  Handspiel sprach Schiedsrichter Dominic Windolph den Hausherren ein Strafstoß zu. Gekonnt ausgeführt von Fatih Kurt, unterstrich das 1:0 die Überlegenheit der Hardenberger. Dass der Spielstand bis zum Pausenpfiff Bestand hatte, wurmte Trainer Ünsal Bayzit. Erst recht als im zweiten Durchgang die Blau-Schwarzen durch den Treffer von Andre Golgiyaz und den Elfer von Max Marker in Führung gingen. Alper Tosun war noch für ein Tor aufgelegt und sorgte für das 2:2 und die Punkteteilung. Union bleibt oben und kann noch nachlegen mit zwei Spielen Rückstand. Zur Stimmung beim Abendspiel: Halloween lässt grüßen! Den Anwesenden gruselt es vor dem November und kaum jemand glaubt daran, dass die Meisterschaft überhaupt noch in diesem Jahr Fahrt aufnimmt. (Fotos: Odette Karbach)

FUSSBALL REGIONALLIGA (31.10.20)

WSV verliert beim Tabellenletzten

Noch eine enttäuschende Leistung des Wuppertaler SV. Beim Schlusslicht VfB Homberg verlor der Favorit mit 1:2 (1:1). Es war der zweite Saisonsieg der Gastgeber, die allerdings in den Schlussminuten Glück bei zwei Pfostentreffer des WSV besaßen. Die wesentlich besser besetzten Gäste lagen bereits nach vier Minuten durch ein Tor von Samid Yesil zurück, kamen aber schon vier Minuten später durch Marco Königs (4. Saisontreffer) zum Ausgleich. Königs vergab eine weitere Chance für die Wuppertaler „Oldies“. Besser traf der stets gefährliche Marvin Lorch, der nach 75 Minuten das schwache Spiel entschied. Der WSV weist nach zehn Spielen mit nur einem Dutzend Punkten eine miserable Zwischenbilanz auf und liegt als Tabelle-Dreizehnter nur drei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Das Foto von Jochen Classen zeigt Torschütze Königs (links), dahinter Torjäger Gianluca Marzullo, der in der ersten Halbzeit „geschont“ wurde.

FUSSBALL OBERLIGA (25.10.20)

Umkämpftes Remis mit sechs Toren

Ein hart erarbeiteter Punkt konnte sich der Cronenberger SC als auch der FSV Duisburg gutschreiben lassen. Dabei sorgte Timo Leber für gute Laune bei den Grün-Weißen als er in der 13. Minute die Führung erzielte. Die Hausherren verstanden es bis zur Pause in Front zu bleiben. Doch kaum hatte Schiedsrichter Marco Lechtenberg angepfiffen, war es ausgerechnet der Ex-Cronenberger Mehmet Zeki Tunc, der Marcel Röhr per Strafstoß ein Ei ins Nest legte. Elfer können die Gastgeber auch, in der 55. Minute war das ein Fall für den Capitano. Max Eisenbach traf zum 2:1. Die Partie wurde rassig, ein Duisburger Spieler konnte nach einem Platzverweis duschen gehen. Das schien den Willen der Elf um Trainer Dietmar Schacht zu festigen: gleich zweimal binnen fünf Minuten konnten sich die Gäste durchsetzen. Die Hausherren eröffneten den Ball der ungenutzten Möglichkeiten und die Zeit lief davon. Dominik Hahn, verärgert wegen der Patzer, konnte sich in der 87. Minute dann doch erfolgreich in Szene setzen und durch das 3:3 zwei Punkte zurückerobern. (Fotos: Odette Karbach)

FUSSBALL LANDESLIGA (21.10.20)

Holger Gaißmayer verlässt den Fuchsbau

Zumindest in seiner Funktion als sportlicher Leiter des FSV Vohwinkel. Der Weggang erfolgt zum Jahresende, denn berufliche Veränderungen lassen sich in 2021 nicht mehr mit der Tätigkeit in der Lüntenbeck vereinbaren. Das wird für seine Weggefährten ein Einschnitt sein, schließlich kommen 16 Jahre Engagement für den FSV Vohwinkel zusammen. Der Ex-Profi des Bundesligisten 1. FC Köln war als Spieler, als Trainer und zuletzt als sportlicher Leiter für die Füchse im Einsatz. Mit folgenden Worten verabschiedet sich der FSV-Vorstand auf der Vereinshomepage: „Nach den vielen Jahren einer erfolgreichen Zusammenarbeit bedauern wir das Ausscheiden von Holger zum 31.12.2020 außerordentlich, können diese Entscheidung aber durchaus nachvollziehen. Wir danken Holger für sein Engagement sowie für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit uns und wünschen ihm für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute.“ (Foto: Odette Karbach)

FUSSBALL OBERLIGA (20.10.20)

„Belohnt euch endlich!“

So lautete die Forderung von Andreas Schwan an seine Elf. Doch der SC Union Nettetal konnte sich beim Cronenberger SC nicht durchsetzen. CSC-Trainer Axel Kilz fieberte eben so ungeduldig einem Treffer entgegen. Doch das Spiel, das etwas die Leidenschaft fehlte, blieb torlos. Somit bleiben die Cronenberger Jungs im vierten Spiel ungeschlagen. (Fotos: Odette Karbach)