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 NEWS

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (24.09.22)

MIT BRANDT GEGEN REGENSBURG?

Nach der 25:27-Niederlage am vergangenen Wochenende bei Aufsteiger HC Rödertal, wo der HSV Solingen-Gräfrath nicht alles so abgerufen hat wie er es sich im Vorfeld vorgenommen hatte, gastiert mit dem ESV Regensburg eine spielstarke Mannschaft am heutigen Samstag um 18,15 Uhr  in der Klingenhalle, die bis zum Schluss aufs Tempo drücken kann. Keine leichte Aufgabe für den HSV nach einer eher durchwachsenen Trainingswoche. Trainerin Kerstin Reckenthäler stand nie der komplette Kader zur Verfügung, da einige Spielerinnen angeschlagen oder erkrankt sind. Torhüterin Natascha Krückemeier und Linkshänderin Jule Polsz fallen definitiv aus.

Torjägerin Vanessa Brandt hingegen, die nach langer Verletzungspause wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, hofft auf ihre ersten Einsatzminuten in dieser Saison.


FUSSBALL REGIONALLIGA (23.09.22)

DOGAN ALS NACHFOLGER VON MEHNERT VORGESTELLT

Keine Überraschung am Zoo: Der frühere WSV-Kicker Hüzeyfe Dogan (41), der 62 Zweitliga-Spiele für den SC Paderborn und Union Berlin bestritt und zuletzt in Velbert als Trainer tätig war, übernimmt als Nachfolger von Björn Mehnert das Cheftraineramt beim Regionalligisten. Seit Jahren arbeitet Dogan bei Emka in Velbert, dem Unternehmen von WSV-Hauptsponsor Friedhelm Runge. (Foto: Jochen Classen)

HANDBALL BUNDESLIGA (23.09.22)

BITTERE BLAMAGE FÜR BHC IN HAMBURG

Bitter für den BHC, dass sogar Bitter beim haushohen 33:23 (15:11)- Sieg des HSV Hamburg traf. Sowohl ins von Pechvogel Rudeck mehr schlecht als recht gehütete Tor als auch ins Herz der Gäste aus Solingen. Nationalkeeper Bitter war am Mittwochabend vor 2300 Zuschauern einer der Garanten beim niegefährdeten Heimerfolg. Beim BHC dagegen gab es nur einen Lichtblick: Außen Beyer verwandelte alle drei Siebenmeter in der ersten und verwertete drei Chancen in der zweiten Halbzeit. Sechs Tore reichten natürlich nicht gegen einen vom ehemaligen bergischen Nationalspieler Torsten Jansen bestens eingestellten Hamburger. Es fiel gar nicht auf, dass der HSV auf seinen überragenden Spielmacher Leif Tissier verzichten musste.
Klar, dass BHC-Trainer Jamal Naji: maßlos enttäuscht war „Es war ein mehr als verdienter Sieg für Hamburg. Selbst mit viel Wohlwollen uns gegenüber gibt es da keine zwei Meinungen. Es war schwierig, das Spiel hat auch auf der Bank
nicht sehr viel Spaß gemacht. Wir kommen in der Abwehr sehr gut rein, Hamburg macht in der ersten Halbzeit nur sechs Tore aus dem Positionsangriff und hat dazu drei Abpraller. Gleiches ist dem Gegner auf der anderen Seite aber ebenso gelungen. Ich bin kein Freund davon, technische Fehler nun aufzuzählen und als Grund anzuführen, weil damit dokumentiert würde, dass wir nur aufgrund einer eigenen gewissen Unfähigkeit verlieren. Hamburg hat es richtig gut gemacht, sie hatten einen Plan, haben uns zu Fehlern gezwungen. Das hat heute keinen Spaß gemacht. Aber es gehört dazu. Mund abputzen und weitermachen.“
HSV-Trainer Torsten Jansen zeigte sich  erleichtert: " Wir konnten vieles so umsetzen, wie wir wollten. Bis wir verstanden haben, dass wir im Angriff auch mal werfen müssen, ist eine Zeit vergangen in der ersten Halbzeit. In der Abwehr waren wir gut, dazu wurden viele freie Bälle entschärft. Wir haben es immer wieder geschafft, ins Tempo zu gehen. In der zweiten Halbzeit haben wir es noch besser gemacht, hatten aber auch mal das Quäntchen Glück." (Archivfoto: Jochen Classen)

HANDBALL BUNDESLIGA (21.09.22)

BHC HAT IN HAMBURG GUTE CHANCEN

Mit dem Schwung des 32:28-Heimsieges gegen den TBV Lemgo Lippe reist der Bergische HC nach Hamburg, wo er auf den wohl ebenfalls leicht euphorisierten HSV trifft. Die Hanseaten gewannen am vergangenen Sonntag mit 23:22 beim SC DHfK Leipzig durch ein Tor in allerletzter Sekunde. "Hamburg ist wie Lemgo ungefähr auf einem Level mit uns", sagt Trainer Jamal Naji. "In solchen Fällen kommt es oft auch auf die Torhüter an." Anwurf ist am Donnerstag um 19.05 Uhr in der Barclays Arena. Und BHC-Keeper Rudek (Foto Jochen Classen) wird sicherlich viel Arbeit bekommen.

FUSSBALL REGIONALLIGA (18.09.22)

AUCH NEURURER VERLÄSST WSV

Die turbulenten Wochen beim Wuppertaler SV gehen weiter. Nur wenige Tage nach der ungewöhnlichen Trennung vom erfolgreichen, aber in den vergangenen Wochen glücklosen Cheftrainer Björn Mehnert zog Vorstand Peter Neururer überraschend die Reißleine und trat zurück. Neururer war seit Mai 2021 für die Bereiche Sport und Marketing zuständig. Als Grund gab der 67-Jährige auf Nachfrage der Wuppertaler Rundschau „die Entwicklung der vergangenen Tage und Wochen“ an. Entscheidungen seien „am Verwaltungsrat und Vorstand vorbei getroffen“ worden. Näher wolle er sich dazu nicht äußern. Seine Freundschaft zu WSV-Geldgeber Friedhelm Runge bleibe davon unberührt. Auch die Freundschaft zwischen dem umstrittenen Sportvorstand Stephan Küsters und dem neuen Jugendleiter Stefan Vollmerhausen; der - wie der Fußball-Report in seiner neuen Ausgabe berichtet - den langjährigen Jugendleiter Dirk Schneider abgelöst hat. Ob Vollmerhausen auch auf die Trainerbank des WSV zurückkehren wird? Küsters wollte Vollmerhausen schon einmal als Trainer, damals bei Fortuna Köln. Beim WSV ist derzeit wohl alles möglich. Zunächst soll aber Andy Steinmann (mit A-Lizenz) und Samir El Hajjij das verunsicherte, aber durch den 5:1-Sieg gegen Lippstadt etwas beruhigte Team trainieren. Das Foto von Jochen Classen zeigt die sportliche Führungsspitze mit Stephan Küsters, Thomas Richter und Stefan Vollmerhausen.

HANDBALL FRAUEN 3. LIGA (17.09.22)

BEYERÖHDE UNTERLIEGT KIRCHHOF

Diese Verstärkung kommt wie gerufen, lautete die Schlagzeile bei der SG 09 Kirchhof. Gemeint ist ihre neue Spielerin Anna-Maria Spielvogel. Die abwehrstarke Außen setzte sich in der Buschenburg in Szene und trug 6 Treffer zum 25:21 Erfolg über den TVB Wuppertal bei. Dabei hatten Torhüterin Dana Centini und Rückraumspielerin Sandra Münch gut zu tun mit den Löwinnen. „Wir müssen wieder super wach sein und unser System einhalten“, forderte SG-Coach Martin Schwarzwald, der bei seinem Ex-Verein zu Gast war. Die Beyeröhder Handballgirls um Trainerin Niki Münch konnten an den Auswärtserfolg in Wülfrath nicht anknüpfen. Zuvor meinte sie: „Es gibt Gegner, gegen die wir gewinnen müssen. Kirchhof zählt nicht dazu.“(Fotos: Odette Karbach)

FUSSBALL REGIONALLIGA (17.09.22)

WSV-SIEG NACH TRAINERWECHSEL

Geht doch. Erfolgstrainer Björn Mehnert weg. Nur 1100 Zuschauer da. Und plötzlich zeigten die Löwen ihre Krallen, zeigte sich torhungrig und besiegten den schwachen SV Lippstadt klar mit 5:1 (2:1). Interessante Aspekte im leeren Stadion am Zoo. Diesmal zeigten alle Wuppertaler im etwas verjüngten Team (nur drei Routiniers in der Startformation) Lauf- und Kampfbereitschaft. Und – fünf Spieler teilten sich die fünf Treffer. Der erste durch Schweer fiel bereits nach sechs Minuten. Pires erhöhte per Elfmeter auf 2:0, bevor den Gästen kurz vor der Pause durch Halbauer auf 2:1 verkürzten. Mit ihren jeweils ersten Saisontoren sorgten Güler (Foto/56. Minute), Galle (75.) und Montag (90.) für das 5:1-Endergebnis. War das die Wende beim WSV, der auf den sechsten Tabellenplatz kletterte? Abwarten. (Foto: Jochen Classen)


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