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NEWS

FUSSBALL BEZIRKSLIGA (17.05.22)

PETER RADOJEWSKI KOMMT ZU GERMANIA

Zur neuen Saison ist der Freudenberg die neue Wirkungsstätte von Peter Radojewski. Am Dienstagabend bekam der SSV Germania 1900 Wuppertal den Zuschlag. Peter Radojewski übernimmt den Bezirksligisten. Der bisherige Trainer Marc Duic ist zur neuen Spielzeit als Trainer bei Westfalia Herne gefragt. Trainer Damian Schary bleibt bei den Germanen. Er steht Peter Radojewski als Co-Trainer zur Seite. Das passt von den Anforderungen gut zu seinem Familienleben, denn im Juli wird Damian Vater. Torwarttrainer Sven Neinert legt seine Tätigkeit nieder, sein Nachfolger wird Konstantin Plutz, der von den SF Dönberg wechselt. (Foto: Odette Karbach)

FUSSBALL FRAUEN KREISLIGA (16.05.22)

SPANNUNG PUR IM FUCHSBAU

Die Frauen des FSV Vohwinkel wollen wieder in die Bezirksliga. Der Aufstieg ist zum Greifen nah, und den Meistertitel wollen sich die Füchsinnen am Sonntag schnappen. Genau das haben ihre Gegnerinnen auch vor, denn am letzten Spieltag kommt es zum entscheidendem Match der beiden Top-Teams. Die TS 1919 Struck rangiert mit nur einem Punkt Rückstand hinter den Wuppertalerinnen, die ihre Mitstreiterinnen im Hinspiel mit 2:0 schlagen konnten. Für das Team um Trainer Benno Kowalewski (Foto) geht es am Sonntag um 12 Uhr los. Schiedsrichter Maik Straka leitet die Partie.





FUSSBALL REGIONALLIGA (17.05.22)

ANGREIFER SERHAT-SEMIH GÜLER KOMMT VON BONNER SC ZUM WSV

Der 24-jährige, der von allen Semih genannt wird, bringt es in der laufenden Spielzeit auf 32 Einsätze in der Regionalliga. Dabei gelangen ihm 14 Tore und vier Vorlagen. Damit war er der mit Abstand torgefährlichste Stürmer des Liga-Konkurrenten, der nach dieser Spielzeit den Gang in die fünfte Liga antreten muss. Stephan Küsters: „Er hat in dieser Spielzeit noch einmal einen großen Entwicklungsschritt gemacht.“ Der sportliche Leiter des WSV freut sich daher über die Neuverpflichtung: „Einen Spieler wie Semih haben wir so noch nicht in unserem Kader. Er ist ein sehr guter 1 gegen 1-Spieler, torgefährlich und für mich ein richtiger Straßenfußballer.“ Das zeige sich auch in der Mentalität des Spielers: „Mit der Art und Weise, wie er auf dem Platz agiert, wird er uns sehr weiterhelfen.“
Serhat-Semih Güler sieht den WSV als nächsten Schritt: „In meiner jungen Laufbahn möchte ich die nächste Entwicklung nehmen. Mein Ziel ist es, mehr Tore als in dieser Saison zu schießen.“ Auch mit dem Team hat er einiges vor: „Das Ziel ist es immer, sich weiter zu verbessern. Nach dem dritten Tabellenrang jetzt wollen wir auch in der kommenden Saison beim Aufstieg mitreden.“
Serhat-Semih Güler spielt seit Januar 2021 beim Bonner SC. Zuvor war er bereits beim ZFC Meuselwitz in der Regionalliga Nordost aktiv und beim West-Regionalligisten Fortuna Köln. Zu seinen Jugendvereinen gehören unter anderem Bayer Leverkusen und Fortuna Düsseldorf. (Foto: Jochen Classen)

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (15.05.22)

GRÄFRATH VERLIERT SPITZENSPIEL GEGEN SPITZENREITER WAIBLINGEN

Die knapp 400 Zuschauer, davon viele Fans aus Waiblingen, waren bei schönstem Wetter in die Solinger Klingenhalle gekommen und sahen eine faire Partie, bei der sich am Ende der Tabellenführer VfL Waiblingen mit 30:24 (14:11) gegen den HSV Solingen Gräfrath durchsetzte. Beste Werferinnen waren Luca Tesche und Lucy Jörgens mit je fünf Treffern für den HSV sowie Vanessa Nagler (10/4) und Sinah Hagen (8) für den VfL. Keine Frage, es war das Duell der beiden Teams, die in dieser Spielzeit am meisten positiv überrascht und vor wenigen Wochen beim 36:35-Hinspielerfolg der Solingerinnen in Waiblingen noch beste Werbung für den Frauenhandball gemacht haben. Die Chancen auf Wiederholung dieses Erfolges für die Mannschaft von Kerstin Reckenthäler verringerten sich unter der Woche, nachdem bekannt wurde, dass auch Kapitänin Mandy Reinarz (neben der zweikampfstarken Cassy Nanfack und der jungen Kreisläuferin Nele Weyh) für den Rest der Saison ausfallen wird. Für Reinarz rückte Luca Tesche in ihrem letzten Heimspiel im HSV-Trikot in die Startformation, machte ihre Sache ordentlich und konterte den 1:0-Führungstreffer durch Nagler im Gegenzug erfolgreich. Die erste Viertelstunde blieb nahezu ausgeglichen. Der hochgewachsene Waiblinger Mittelblock hatte sich gut auf Torjägerin Vanessa Brandt eingestellt. Lediglich zwei Treffer markierte die 22-jährige Halblinke, die unter der Woche vorzeitig ihren Vertrag beim HSV bis 2024 verlängert hat. Technische Fehler schlichen sich zunehmend ins Gräfrather Spiel, die der Spitzenreiter konsequent ausnutze. Bis zur Pause betrug der Vorsprung für das Team von Thomas Zeits drei Tore. Eine doppelte Überzahl nutze Waiblingen in der 40. Minute zum 21:14 durch Nagler. Eine kleine Vorentscheidung. Reckenthäler setzte neue Impulse, wechselte die scheidende Jette Clauberg und die lange verletzte Melina Fabisch, die sich mit drei Treffern bedankte, im Rückraum ein. Aber Waiblingen ließ sich nicht mehr aus der Erfolgsspur bringen und verwaltete den Vorsprung. Merit Müller sorgte noch einmal für großen Jubel bei den heimischen Fans als sie per Kempa-Trick für den 24:30-Endstand sorgte. Die Waiblinger „Tigers“ haben es nun selbst in der Hand, sich am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen Schlusslicht Aldekerk den Meistertitel zu holen und in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Für den HSV bleibt nach einer tollen Saison die Erkenntnis, jeden Gegner mindestens einmal geschlagen zu haben, aber in der Kaderbreite (noch) nicht gut genug aufgestellt zu sein, um selbst um den Aufstieg mitzuspielen.
HSV: Natascha Krückemeier, Sena Gün; Vanessa Brandt (2), Franziska Penz, Carina Senel (2), Lara Karathanasssis (1), Merit Müller (4), Luca Tesche (5), Hannah Kamp (1), Jule Polsz, Lucy Jörgens (5), Melina Fabisch (3), Jette Clauberg (1).
VfL: Branca Zec, Svenja Wunsch, Celina Meißner; Diana Sabljak, Vanessa Nagler (10/4), Julia Schraml, Sinah Hagen (8), Lena Klingler, Samira Brand (5), Caren Hammer (1), Mariel Wulf (1), Leonie Henkel, Alina Ridder, Vivien Jäger (3), Rabea Pollakowski (2).

HANDBALL BUNDESLIGA (15.05.22)

BHC VERLIERT VOR 1600 ZUSCHAUERN GEGEN MINDEN

Gute Stimmung in der Uni-Halle. Aber nur 50 Minuten. Dann brachen aber beim BHC nach der Roten Karte gegen Linus Arnesson (er hatte seinen Gegenspieler im Gesicht erwischt) alle Dämme. Die abstiegsgefährdeten Gäste von GWD Minden schafften noch die Wende und kamen zum 26:25 (12:12)-Sieg vor 1602 Zuschauern. Während sich die Ostwestfalen frenetisch über zwei Punkte gegen den Abstieg freuen, hadern die Gastgeber mit einem Dämpfer im Kampf um eine gute Abschlussplatzierung. Platz 13 wäre eine herbe Enttäuschung. Vorentscheidend war auch, dass Mohamed Darmoul nicht entscheidend gebremst werden konnte. Der Tunesier nicht erzielte in der zweiten Halbzeit jedes GWD-Tor über die schnelle Mitte oder die zweite Welle. Und auch mit der durch den Platzverweis von Arnesson aufgeheizteren Stimmung konnten die Mindener offenbar gut umgehen. Sie nutzten ihre Gelegenheiten, während sich die Fehler im BHC-Angriff wieder häuften. Semischs drittes Tor ins verwaiste BHC-Gehäuse war der 25:23-Vorsprung. Die Löwen warfen alles herein, verkürzten noch zweimal durch Gunnarsson (6), doch Schmidts (5) Abschluss zum potenziellen 26:26 sprang von Semischs Hand an den Pfosten. Die Punkte gingen nach Minden.

FUSSBALL REGIONALLIGA (14.05.22)

WSV VERABSCHIEDET SICH MIT 4:1 SIEG

Ende gut - alles gut. Mit 4:1 (3:0) gewinnt der WSV am letzten Spieltag einer starken Saison gegen den Absteiger Wegberg-Beeck. Und der schnelle Kevin Hagemann (Foto) bewies, dass er das Toreschießen nicht verlernt. Er traf zum 4:0. Die Gäste kamen kurz vor Schluss noch zum Ehrentreffer. Bereits nach sieben Minuten ging der WSV in Führung: Valdet Rama flankte. Und Torjäger Roman Prokoph vollstreckte aus elf Metern zum 1:0 – sein zwölfter Saisontreffer.  Vor 1043 Zuschauern verwandelte Kevin Rodrigues Pires einen Elfmeter (Foul am starken Kingsley Sarpei) zum 2:0. Sarpei selbst erhöhte nach einem Doppelpass mit Prokoph nach einer halben Stunde auf 3:0. Die Vorentscheidung. (Foto: Jochen Classen)

FUSSBALL KREISLIGA C (13.05.22)

SCHAFFEN DIE BEYENBURGER DEN DOPPELAUFSTIEG?

Am Freitagabend wurden die Weichen dafür gestellt, denn die Zweitvertretung des TSV Beyenburg musste drei Punkte vom Freudenberg entführen. Das ist vollbracht. Die 4. Mannschaft des SSV Germania 1900 Wuppertal unterlag mit 1:2. Somit führt Beyenburg die Tabelle mit 54 Punkten an, gefolgt vom Wuppertaler SV II mit 53 Punkten. Beide Mannschaften haben am letzten Spieltag machbare Aufgaben zu erledigen. Die Reserve des TSV Beyenburg spielt am 22. Mai auf der Albertshöhe, wo im Anschluss die 1. Mannschaft aufläuft und den Meistertitel der Kreisliga A feiern möchte. (Fotos: Odette Karbach)


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